Wandern mit Pola

Wenn du jetzt schmunzelst, dann ist alles in Ordnung. Denn auch Pola und ich haben uns über die kleine Wanderung amüsiert. Pola hatte da eine Location im Kopf und die war halt nur zu Fuß zu erreichen. Wie gut, dass ich eh immer nicht genug Schritte habe und jede Chance nutze, mein Schrittziel zu erreichen. Nun aber zum Shooting mit Pola und wie es zur Wanderung kam.

Selbst die Anreise war schon eine anspruchsvolle Sache. Die Straße wurde immer schlechter, die Löcher tiefer und die Wege schmaler. Und irgendwann war Ende. Genauer gesagt waren wir an einem Zaum mit Gatter angekommen, das war aber noch nicht das Ziel. Weiter ging die kleine Reise zu Fuß zu einem Spot, an dem Pola schon die ein oder andere Feier hatte. Auf dem Weg dort hin haben wir natürlich schon Bilder gemacht.

Das von ihr gewählte Outfit passte super. Schlicht und einfach ohne viel Extras. Die Location war da deckungsgleich, schlicht und einfach. Die Sonne versteckte sich nur leicht hinter Wolken und so musste ich etwas experimentieren, bis ich einen brauchbaren Look auf dem Display der Kamera hatte. Auf dem Weg zum Ziel sah ich aber dann auch Bäume und Büsche am Wegesrand, denen ich Schatten abgewinnen konnte.

Aber auch richtig unter den Büschen und Sträuchern war die Sonne noch sehr stark zu sehen. Also habe ich mich auf das Histogramm der Kamera verlassen um eine Überbelichtung der Bilder zu vermeiden. Am PC stellte sich dann der Erfolg auch ein, keines der Bilder war über die Grenzen überbelichtet. Zwar für meinen Bildlook hart an der Grenze, aber so hab ich auch mal wieder einen anderen Look im Portfolio.

An der Location angekommen ergaben sich viele andere Möglichkeiten für Bilder. So zum Beispiel dieses Tor, welches einfach so herum stand. Der Zaun selbst war nicht mit dem Tor verbunden und so hatten wir auch leichtes Spiel Bilder zu machen. Aber klar musste Pola auch oben drauf, ein Tor muss halt genutzt werden.

Auf dem Rückweg haben wir dann etwas gefunden, was Pola schon vermisst hatte. Sie erzählte immer wieder von einer Bank, die an der Location stehen sollte. Doch da war weit und breit keine Bank. Die haben wir dann auf dem Rückweg gefunden. Sie stand am Zaun, unscheinbar und vergessen. Wir haben sie dann kurzer Hand auf den Weg gehoben um dort dann die Bilder zu machen. Das hatte gleich einen anderen Look. Wo steht schon eine Bank auf dem Feldweg?

Nachdem wir die Location von Pola abgelaufen waren, hatte ich noch eine Idee für eine Location. Also wieder zurück. Der Weg wurde breiter, die Straße wieder besser. Einmal quer durch den Ort und auf der anderen Seite wieder raus. Und schon waren wir an der nächsten Location. Ich hatte diese gefunden, weil in der Nähe ein Geocache versteckt ist. Und wie so oft nutze ich dann die gefundenen Orte gerne für meine Foto Shootings.

Dieser Strommast und auch der Baum stehen recht verlassen auf einer Pläne. Rings herum ist alles geschreddert und eher kahl. Beim Mast fällt das nicht ganz so auf, aber am Baum ist es schon zu erkennen. Auf jeden Fall haben wir dort 2 weitere Outfits in Szene gesetzt und verschiedene Looks erzeugt.

Mit dem zweiten Outfit ging es dann noch ein paar Meter weiter an einen Weidezaun. Und auch hier hatten wir unseren Spaß. Man muss dazu sagen, dass auf der Weide Kühe waren. Und eines dieser Tiere hatte so richtig ungleiche Hörner. Mein erster ausgesprochener Gedanke war „Krumhorn“. Da musste Pola dann zwangsläufig auch mitlachen.

Am Ende machen wir in einem Feldweg noch ein paar Bilder in einem Kleid. Hier wurde die Unordnung im Hintergrund als Rahmen für das schichte und einfach gehaltene Outfit genutzt um Pola in den Vordergrund zu holen. Die Sonne, die sich durch die Blätter kämpfte, erzeugte dann noch ein paar interessante Lichtpunkte.

Es war wieder ein tolles Shooting. Leider fiel der aktuellste Folgetermin krankheitsbedingt aus. Aber eine Fortsetzung wird es ganz sicher wieder geben.

Ich hab auch noch ein paar mehr Beiträge in der Schublade, die jetzt die Tage noch kommen.

Bis dahin
Chris

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