Entscheidungen

In der heutigen Zeit gibt es kaum eine Entscheidung, die man nicht irgendwie, irgendwo oder irgendwem rechtfertigen muss. Und das macht müde, überhaupt irgendwas zu machen. Doch ich finde meinen Weg, damit umzugehen. Denn jede Anfrage zur Rechtfertigung ist die Bestätigung für die getroffene Entscheidung!

Ich möchte erstmal einen kleinen Flow aufzeigen. Der mag für den ein oder anderen etwas trocken und langweilig sein. Aber für den weiteren Verlauf möchte ich meine Grundgedanken darin verewigen, um zu darzustellen, wie ich zu diesem Beitrag kam.

Der ganz normale Wahnsinn
Wer kennt es nicht? Man möchte etwas machen, etwas ändern. Und zwangsläufig muss man dann auch was entscheiden. Und genau da zucken die Ersten schon zusammen. Man stellt sich die Frage, ob das auch wirklich ok ist. Und man fängt an sich Gedanken zu machen, was andere denken könnten. Viele steigen jetzt schon wieder aus ihrem Vorhaben aus.

Die Personen, die diese Schwelle überwinden, kommen zu einem Punkt, an dem es keinen Weg zurück geben würde. Wieder kommt man ins Zweifeln. Ist es wirklich das, was man will? Werden die Freunde es akzeptieren? Was ist, wenn es keinem gefällt? Und auch hier drehen viele bei und verwerfen ihre Pläne.

Nun hat man auch diese Hürde genommen und seine Entscheidung umgesetzt. Kurze Zeit ist man stolz und freut sich, einen Weg gegangen zu sein. Doch dann kommen sie, unvermittelt und gnadenlos. Jeder kennt sie, und jeder hat es schon erlebt. Kritiker mit ihren „wieso-weshalb-warum“ Fragen. Und wieder fängt man an zu zweifeln, ob das Handeln korrekt war. Und auch hier drehen einige um und versuchen sich in Schadensbegrenzung. Man versucht zum vorigen Stand zurück zu kommen.

Sollte man aber hier weiter seinen Weg gehen, der bekommt die härteste Strafe in der heutigen Zeit zu spüren. Ich nenne sie mal etwas übertrieben „Isolation“, aber am Ende ist es nichts anderes, als genau das! Die Leute wenden sich ab, entfolgen einem und im schlimmsten Fall reden sie auch noch schlecht über einen.

Das ist der harte Weg, den man gehen könnte, wenn man etwas ändern möchte oder ein Ziel verfolgt. Das ist die reale Welt von heute.

Was möchte ich nun sagen?

Ich hoffe, jeder hat sich genau in dieser Beschreibung irgendwo wiedergefunden. Evtl kennst du auch mehrere dieser Stufen. Und möglicher Weise hast du es auch nicht nur einmal durchgemacht. Das ist auch absolut nicht schlimm, wenn es so ist. Denn es zeigt dir, du bist nicht alleine, andere haben die selben Probleme.

Wichtig ist, das du Ziele hast. Für ein Ziel muss man Wege gehen und natürlich auch Entscheidungen treffen. Und genau das musst du machen. Es ist dein Leben, dein Weg und DEIN Ziel. Das kann dir keiner nehmen, auch wenn es immer wieder versucht wird, dir rein zu reden. Was alles passieren kann, habe ich eingangs schon geschrieben.

Ich habe da eine goldene Regel für mich gesetzt. Ich nutze sie schon sehr lange und sie hat mich immer wieder in meinem Handeln bestätigt. Sie ist total einfach und ist von jedem umsetzbar. Und sie hilft einem auch, eine Entscheidung zu fällen oder zu verwerfen.

Meine goldene Regel:
Hab für jede Entscheidung einen positiven Grund warum du es machen willst.

Man könnte jetzt denken „Es ist doch dann nur der Grund, mit dem ich mich dann wieder rechtfertigen werde“. Aber es ist genau das nicht! Oft fällen wir halt Entscheidungen aus dem Bauch heraus, weil es einem gerade gut gefällt oder weil es andere auch gerade machen. Aber warum möchtest du es wirklich machen? Was bringt dir diese Veränderung? Welche Vorteile strebst du an?

Wenn man sich genau das vor einer Entscheidung fragt, dann fühlt man sich mit der Entscheidung gleich viel besser. Wenn nun jemand versucht, die Entscheidung in Frage zu stellen, dann ist man stark genug es zu überleben. Und ich empfehle jedem, sich nicht zu rechtfertigen. Und wenn, dann nur mit der kurzen und knappen Antwort, in der man in wenigen Worten sagt, was der positive Grund war. Lass dich da auch nie auf eine Diskussion ein!

Und ich möchte noch ein paar Gedanken mit auf den Weg geben, was gute Gründe sein könnten, warum man etwas ändert:

Zeitersparnis — einfacher — mehr Spaß — mehr Positives — schöner — nutzbarer — zukunftssicherer — ausbaubarer — erweiterbar — passt besser zu einem — übersichtlicher — und vieles mehr!!!

Wenn du noch mehr positives hast, schreib es gerne in die Kommentare, damit wir alle was davon haben. Zusammen ist man immer stärker.

Abschließend möchte ich noch Beispiele einfügen, warum ich das ein oder andere mache. Ich zeige damit auf, was ich positives daraus gewinne, wenn ich was mache.

Entfolgen von Personen und Seiten
Wenn ich entfolge, dann meist aus Gründen der Zeit und Interesse. Wenn jemand nur Beiträge und Content liefert, den ich nicht (mehr) mag oder es einfach zu viel ist, dann spare ich mir eine Menge Zeit. Wenn aber z.B. nur die Story auf Instagram „nervt“, dann schalte ich diese einfach stumm.

Frequenz und Ort meiner Beiträge
Wenn ich an etwas anderem gerade mehr Spaß habe oder ich gerade andere tolle Dinge um die Ohren habe, dann poste ich oft weniger. Und ich poste einige Bilder z.B. nur hier auf der Webseite. Einfach weil ich es besser finde, es nicht so in die Welt zu schieben. Ja die Webseite ist auch WWW aber die Reichweite ist überschaubarer.

Ich könnte noch einige Beispiele aufführen, doch ich wollte es dann doch etwas übersichtlicher halten und nicht zu weit ausarten lassen.
Ich würde mich abschließend noch über Feedback freuen, gerne in den Kommentaren, aber auch gerne auf anderen Wegen.

Bis zum nächsten Mal
Chris

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