Ein NoGo

Manchmal denke ich, ich bin im Kindergarten. Denkt in dieser Welt überhaupt noch jemand nach, bevor gehandelt wird?

Da wacht man morgens gut gelaunt auf, macht seine erste Runde auf Facebook und Instagram, und BÄM – wieder ein Bild, bearbeitet und gepostet von einer Person, die meiner Meinung nach keine Rechte hat.

Es gibt doch nur 2 NoGo’s rund um meine Bilder. Sind die denn so schwer zu verstehen?

1. NoGo – Illegale Kopie
Klar freue ich mich, wenn auf Facebook meine Beiträge geteilt werden. Dies stellt keine Kopie dar und wenn ich das Original lösche, werden auch alle geteilten Beiträge verschwinden. Und auch wenn Facebook das Herunterladen mit einer Funktion ermöglicht, ist diese Kopie maximal und ausschließlich für den privaten Gebrauch auf dem Handy/PC gedacht. Nicht um es dann erneut hoch zu laden oder zu verbreiten (auch nicht als Nachricht bei WhatsApp und Co).

Und wenn mich jemand fragt, ob er ein Bild bekommen kann (für ein Cover oder eine Aktion) sage ich meistens JA. Das können zahlreiche Personen bestätigen. Wie sage ich immer so schön: Wer fragt, hat schon fast ein JA gewonnen.

2. NoGo – Bildbearbeitung
Jeder, der mit mir schon mal Fotos gemacht hat, kennt die Passage in der Vereinbarung:
Es ist gestattet, die Bilder unwesentlich zu bearbeiten. Hierzu gehören unter anderem Filter aus Anwendungen oder das eigene Logo. Das Logo des Fotografen muss dabei erhalten bleiben und darf nicht entfernt oder verdeckt werden.“

Und warum sehe ich immer wieder Bilder, wo das Logo abgeschnitten ist?

Konsequenzen
Und auch wenn ich mir damit nicht gerade Freunde mache, ab jetzt werde ich ohne Rücksicht gegen diese Fälle vorgehen. Wenn die Person auf dem Bild etwas „falsch macht“ wird einmal freundlich darauf hingewiesen.
Machen fremde etwas falsch, werde ich die rechtlichen Mittel voll ausnutzen. Ich habe damit keine Arbeit. Ein Screenshot, eine Email und ein Anruf – den Rest macht der Anwalt für mich.

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