Location Tipps

Wie sucht und findet man gute und passende Location? Was ist legal und wo sollte man sich um eine Genehmigung bemühen? Auch hier kann jeder jedem helfen.

Dreierlei

Wer sagt denn, dass man in einem Termin nur eine Sache machen kann. Selbst drei Locations sind lässig drin.

Es war der erste Termin mit ihr und beim ersten Treffen versuche ich immer herauszufinden, mit wem ich es eigentlich zu tun habe. Und so fuhr ich mit Saskia von Ort zu Ort und sammelte Bilder mit ihr ein. Nicht nur, dass sie immer sicherer wurde, auch ihr Ausdruck wurde von Bild zu Bild stärker.

hier mal 3 ähnliche Bilder, die in dieser Reihenfolge entstanden sind: Outdoor(Wald), Outdoor(Mauer), Studio.

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Städtetrip nach Nürnberg

Hier kommt mein erster Blog Beitrag zum Thema Städte Trips. Immer wieder bin ich mit Anja in den verschiedensten Städten Deutschlands unterwegs. Und klar mache ich dort auch immer wieder Fotos. Fotos, die ich gerne mit Dir teilen möchte. Den Anfang der Berichte macht nun Nürnberg.

Unter jedem Tag ist eine Slideshow. Dort kannst Du auch drauf klicken, um die Bilder größer zu sehen.

Samstag 11.11.17

Unsere Anreise erfolgte mit dem Zug. Am frühen Nachmittag angekommen, suchten wir erstmal das Hotel auf, um das Gepäck los zu werden. Wir waren im B&B Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof untergekommen. Danach starteten wir die erste Altstadt Runde. Erstmal einen Überblick verschaffen, was man so alles erkunden könnte. Geocaching ist da immer ein guter Anfang. Man wird in Ecken geführt, die man als normaler Tourist nicht unbedingt sieht. Abends haben wir dann im Nassauer Kellerdie traditionellen Schäufela gegessen. Die kann ich nur empfehlen, wenn man dort mal in der Ecke ist. Danach ging es dann nochmal im Regen durch die Straßen um ein paar Fotos zu machen.

 

 

 

 

 

 

Sonntag 

Auch am zweiten Tag ging es mit Geocaches los. Unser Ziel war die Haupttribüne des Zeppelinfeldes. Ein Überbleibsel aus der Geschichte und Teil des Reichsparteitagsgelände. Dort angekommen fing der Regen wieder an. So suchten wir das Restaurant an der Tribüne auf und bestellten uns Käsespätzle. Da es danach noch immer regnete, nahmen wir die Tram und sind etwas rumgefahren. Die 7-Tage-Karte vom Nahverkehr für 25 Euro musste ja ausgenutzt werden. Das schöne an der Karte ist, dass man ab 9 Uhr eine weitere Person mitnehmen kann. Und wo gibt es schon eine 7-Tage-Gruppen-Karte für 25 Euro? Um 13 Uhr haben wir dann die Keller Führung mitgemacht. Schon irre, was sich da alles unter Nürnberg abgespielt hat. Abends sind wir dann was essen gegangen und haben uns dank anhaltenden Regens ins Hotel zurück gezogen.

Montag 

Endlich ein morgen ohne Regen. Nach dem Frühstück starteten wir mit der U-Bahn in Richtung Messe. Dort haben wir dann wieder angefangen, Geocaches zu suchen. In einem großen Bogen ging es nochmal zur Tribüne, um dort den Cache endlich zu finden. Weitere Caches führten uns dann um den Silbersee. Ein gefährliches Gewässer, das reich an Schwefelwasserstoff ist. Also absolut nicht zum Baden geeignet. Details findet man im Link. In der Altstadt dann die Burg besucht, nur leider war es zu spät, um in die Burg zu kommen. Um 16 Uhr schließen da im Winter die Pforten. Danach hatten wir noch einen langen Stadtbummel gemacht. Und es ging wieder früh ins Bett. 

Dienstag 

Auf nach Fürth. Unsere Wochenkarte reichte auch nach Fürth. Also da auch mal gucken. Aber irgendwie gab es da nichts Besonderes. Geocaches waren auch nicht drin. Also nen Kaffee in einem keinen privaten Café getrunken und wieder zurück nach Nürnberg. Es ist schon merkwürdig am Anfang in einer U-Bahn zu fahren, wo vorne keiner sitzt, der sie bedient/fährt. Statt dessen kann man selber an der Windschutzscheibe stehen und in den Tunnel gucken. Wieder in Nürnberg mit der selbst fahrenden Bahn angekommen, gingen wir nochmal zum Nassauer Keller, um für Mittwoch einen Tisch zu reservieren. Abends sind wir dann nochmal durch die Straßen gezogen, um die beleuchtete Altstadt mit Langzeitbelichtungen festzuhalten.

Mittwoch 

Endlich, mein Geburtstag. 44… Ist ja schon ne runde Zahl. Wie wir es immer im Geburtstags Urlaub machen: es wird am Frühstückstisch schick eingedeckt. Die anderen Gäste gucken dann zwar komisch bis neidisch. Aber egal, ist halt mein Geburtstag! Danach gab es Programm nach meiner Pfeife. Als erstes wollten wir endlich die Nürnberger Burg mit allen Ecken erkunden. Natürlich vor 16 Uhr. In der Eintrittskarte war das Museum selbst, eine kleine Führung rund um den Brunnen und die Turmbesichtigung enthalten. Auch die Gärten konnten wir so nun endlich mal besuchen. Danach ging es ins Gefängnis. Das Lochgefängnis mit Führung kann ich nur empfehlen. Alles gut und interessant erzählt. Dann ging es nochmals quer durch die Stadt. Es gab da ein paar Flecken auf der Landkarte, die mein Interesse geweckt hatten. Nur waren diese Teile der Bahngelände nicht erreichbar. Drehscheiben in Betrieb sind ja schon interessant, nur leider nicht erreichbar. Abends hatten wir unseren Tisch 10 im Nassauer Keller reserviert. Der Wirt wusste, dass ich meinen Geburtstag bei ihm feiern wollte. Dort angekommen durfte die gesamte Belegschaft antreten und singen. Der Chef ist einfach nur gut drauf und weiß auch viel von Nürnberg zu erzählen. Den Nachtisch mussten wir um einen Tag schieben. Die Roulade war so mächtig, da passte nichts mehr rein. 

Donnerstag 

Wir hatten nur noch 2 Orte auf dem Zettel. Die Kasematten und Lochwasserleitung war leider nicht zugänglich, also ging es ins Bahn Museum. Die ganze Geschichte ist dort auf 3 Etagen und dem Außengelände übersichtlich ausgestellt. Gibt schon echt viel zu sehen. Auch eine Sonderausstellung des Fotografen Salvador Ferrer Gudiño sowie ein kleines Kommunikations-Museum konnten wir dort begehen. Danach ging es wieder in den Nassauer Keller. Auf uns wartete noch der Nachtisch vom Geburtstagsessen. Den hatten wir am Mittwoch nicht mehr geschafft. Auch ober lecker! Dann noch die Stadt nach Lebkuchen und anderen Dingen zum mitbringen abgesucht. Danach ging es nochmal ins Hotel, kurz ausruhen und dann ab zum Shooting. Hanna hatte es möglich gemacht. Rund um die Burg haben wir dann einige Fotos gemacht, die ich ihr noch am selben Abend geliefert habe. Nach dem Shooting haben wir noch Lebkuchen eingekauft und in einem Lokal am Handwerker Markt das letzte Schäufela ergattert. Mit 6 Würstchen war es dann auch genug für uns beide. Eine große Verdauungsrunde brachte noch einen Geocache zu Tage. 

Freitag 

Schon fast verschlafen um 8 aus dem Bett gefallen. Nach dem Frühstück das Hotel noch bis 11 Uhr belagert. Danach haben wir dann die Koffer ins Schließfach gebracht. Mit der Tram ging es Richtung Tierpark. Wir hatten noch etwas Zeit, um uns ein paar letzte Ecken anzugucken. Einen Turm besuchen, der aber in den Wintermonaten gar nicht offen ist und sonst auch nur am Wochenende zu besteigen ist, war jetzt nicht der beste Plan. Ok, dann Plan B. Auf Geocaches umgestellt und eine wirklich coole Dose mit Flaschengeist angegangen. Bei der Wanderung konnten wir die Sandstein-Abbau-Stellen sehen, die für den Aufbau von Nürnberg genutzt wurden. Zum Schluss mit der S-Bahn zurück zum Nürnberger Hauptbahnhof. Dort noch einen Salat gegessen und Essen für die Fahrt eingekauft. Im ICE dann die letzten privaten Bilder bearbeitet, um diesen Bericht mit Bildern zu schmücken.

 

Zusammengefasst war es ein schöner Urlaub. Man kann also locker 6-7 Tage in Nürnberg verbringen, ohne sich zu langweilen.
Wenn Du Fragen zum Trip oder der Stadt hast, schreib mich gerne an.

Kleiner Tipp: Wer im Nassauer Keller essen möchte, sollte reservieren. Versucht den Tisch 10 zu bekommen und bestellt einen schönen Gruß von Chris und Anja aus Hamburg. Dann wissen die Angestellten bescheid.

Alle Bilder wurden ohne Blitz und Stativ gefertigt. Bilder von Museen und Restaurants wurden stets mit freundlicher Genehmigung gefertigt. 

Sternschnuppen

Sie sind nicht wirklich einfach zu fotografieren. Besonders dann nicht, wenn Wolken sich rasant über den Himmel schieben.

Es kam wie es kommen musste und die Kamera guckte immer in die falsche Richtung. Gesehen hatte ich einige Sternschnuppen. Aber halt nicht vor der Kamera. 
Dafür kreuzten Flugzeuge die Bilder.

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Und als dann zwischendurch die Wolkendecke geschlossen war, hab ich mich um das ein oder andere Bild der Langzeitbelichtung gekümmert. Zum Glück war am Ort meiner Wahl immer mal ein Auto unterwegs. Die Windkraftanlagen haben da dann ihr übriges getan. 
Die Beleuchtung der Wolken hat der Mond von oben erledigt.

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Alle Bilder sind mit einer ISO von 320 entstanden. Meist mit einer Blende von 2,8. Belichtungszeiten lagen zwischen 10 und 20 Sekunden im BULB Modus mit meinem Remote-Auslöser Phottix PH16377 Aion. Diesen kann man für etwa 100 Euro bei Amazon erstehen. 

Tipps zum Thema Location

Oft ist die Location überbewertet. Sicher ist für gewisse Shooting eine aussagekräftige Location Gold wert. Aber genauso kann eine Location von Model stark ablenken. Das sollte möglichst nicht passieren, dann brauche ich ja theoretisch gar kein Model. Eine Location sollte unterstreichen oder das Model farblich oder thematisch unterstreichen.

Auf jeden Fall sollten die Farben vom Model und der Location harmonieren. Auch sollte die Anzahl der Farben gering gehalten werden. Aber auch Linien und Rahmen können auf das Model lenken. Der Goldene Schnitt ist auch oft zitiert und ist sicher ein gutes Mittel ein Bild zu schaffen. Diese Regel darf aber auch gebrochen werden.

In dem hier gezeigten Bild ist der Goldene Schnitt nicht angewendet worden. Dafür leiten Linien zum Gesicht von Anja. Sowohl die Fassade als auch die Punkte der Laternen zeigen in Richtung Gesicht. Die Location selber hatten wir zufällig gefunden.

Aber wie so oft gilt auch hier: Üben, versuchen, ausprobieren.